FAQ Arbeitsspeicher

Oft ist es einfach ein Mangel an Arbeitsspeicher, der Ihren PC / Laptop ausbremst. Um Ihnen bei der Auswahl des richtigen Speichers zu helfen, haben wir hier Wissenswertes zum Thema Arbeitsspeicher für Sie zusammengestellt!

   

Was ist ein Arbeitsspeicher?

Im Arbeitsspeicher oder auch RAM (Random Access Memory) werden Daten abgelegt auf die ein schneller Zugriff erforderlich ist. Je weniger ein Betriebssystem oder ein Programm auf z.B. die vergleichsweise langsame Festplatte zugreifen muss, desto schneller wird es laufen. Daher auch die Geschwindigkeitssteigerung durch mehr Speicher.
Der Inhalt des Arbeitsspeichers ist flüchtig, also nach Abschalten des Gerätes unwiederbringlich verloren.

Was bedeutet RAM?

  • RAM (Random Access Memory) heißt etwa "Speicher mit wahlfreiem Zugriff", das bedeutet, es kann sowohl daraus gelesen werden, als auch geschrieben.
  • Der Inhalt ist flüchtig, alle gespeicherten Informationen gehen nach Abschalten der Versorgungsspannung verloren.

Wann sollte ich den Speicher aufrüsten?

Wenn Sie mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten und die Geschwindigkeit des Rechners spürbar langsamer wird. Der Rechner lagert dann Daten, die eigentlich im schnellen Arbeitsspeicher sein sollten in den virtuellen Speicher oder auch SWAP aus. Dieser ist jedoch ein reservierter Teil der Festplatte, dementsprechend langsam sind die Zugriffe. Die meisten Betriebssystem bieten eine Übersicht über die Auslastung des Arbeits- und des virtuellen Speichers.

Ist mein Arbeitsspeicher defekt?

  • Ein erster Hinweis darauf sind scheinbar unmotivierte Abstürze des Rechners, die Sie auf kein anderes Problem zurückführen können
  • Viele BIOS Versionen haben ein Speichertestprogramm integriert
  • Es gibt im Internet zum Teil kostenlose Testsoftware für Arbeitsspeicher

Welche Arten Arbeitsspeicher gibt es?

Bauform der Platine
  • SIMM – Single Inline Memory Module (einreihiger Speicherbaustein) mit Kontakten auf nur einer Seite der Platine
  • DIMM – Dual Inline Memory Module (doppelreihiger Speicherbaustein) mit Kontakten auf beiden Seiten der Platine
  • SODIMM – Small Outline Dual Inline Memory Module (kleiner doppelreihiger Speicherbaustein) mit Kontakten auf beiden Seiten der Platine, in kompakter Bauform, meist für mobile Geräte

Speicherarten
  • FPM und EDO RAM - wurde in den 90er Jahren verwendet und ist heute nicht mehr erhältlich
  • SD RAM - haben 168 Kontakte und Taktungen von 66, 100, 133, 150,166 MHz und werden nur noch in älteren Rechnern verwendet.
  • DDR SD RAM - ist eine Weiterentwicklung des SD RAM mit etwa doppelter Datenübertragungsrate.
    Die Bausteine haben 184 Kontakte (SODIMM 200) und eine Taktung von 200, 266, 333, 400, 500, 550, 566 oder 600MHz
  • DDR2 SD RAM - haben 240 Kontakte (SODIMM 200), hier beträgt die effektive Taktung 400, 533, 667, 800 oder 1066MHz.
  • DDR3 SD RAM - sind die aktuell gängigen Module, haben 240 Kontakte (SODIMM 204), die effektive Taktung hat sich zum DDR2 verdoppelt, sodass bis zu 2133MHz möglich sind.
  • DDR4 SD RAM - sollen 2013 den DDR3 Standard ablösen, haben 284 Kontakte (SODIMM 256) und eine Taktfrequenz von bis zu 3200 MHz

Unterscheidung der RAM Typen

RAM Typen

Welcher Speicher passt in mein System?

Das ist abhängig vom verwendeten Mainboard.Bitte schauen Sie in die Bedienungsanleitung ihres Gerätes, welche Typen Speicher vom Hersteller freigegeben wurden. Nach Möglichkeit sollten immer gleiche Module eingesetzt werden.

Wieviel Speicher kann ich einbauen?

  • In der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes finden Sie die Angaben, wie viele Speichermodule in welcher Grösse eingebaut werden können.
  • Auch das Betriebssystem spielt hier eine Rolle:
    32 bit Systeme haben bei max. 4GB eine technische Grenze, wobei nur ca. 3 GB wirklich genutzt werden können.
    64 bit Systeme können problemlos mehr als 4 GB verwalten.

Was muss ich beim Einbau beachten?

  • Das Gerät spannungslos machen, also Netzstecker raus, bei mobilen Geräten auch den Akku.
  • Fassen Sie niemals die empfindlichen elektronischen Bauteile an, ohne dass Sie sich vorher „geerdet“ haben. Eine kleine statische Aufladung, zum Beispiel durch Ihre Kleidung bedeutet den sicheren Tod der Bauteile. Am Besten nutzen Sie ein Erdungsarmband .
  • Arbeiten Sie nie mit Gewalt, an den Speichersteckplätzen sind Verriegelungen die gelöst werden müssen.
    Vor dem Einsetzen kontrollieren Sie bitte, ob die Speicherriegel von der Bauform richtig sind (Länge des Riegels, Position der Einkerbungen)
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