Werkzeug Akkus und Lösungen

Länger schnurlos handwerken als je zuvor

Werkzeuge haben eine Spannung zwischen 7 bis 36 VoltDie Batterietechnologie von akkubetriebenem Werkzeug wird stets optimiert, damit Sie noch länger und leistungsstärker bohren, schrauben, sägen, schleifen und andere Arbeiten verrichten können. Denn schlißlich müssen Werkzeug-Akkus in der Lage sein besonders viel Power genau dann abzugeben, wenn es drauf ankommt. Im folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick zu den derzeitig vorhandenen Batterietechnologien.


Ältere Werkzeuge besitzen fast alle Nickel-Cadmium-Akkus (abgekürzt: NiCd). Dabei handelt es sich um eine mittlerweile veraltete Technologie. Zwar besitzen Nickel-Cadmium-Akkus den Vorteil bei Kälte besonders resistent zu sein, über eine allgemeinhin große Robustheit gegenüber Tiefenentladung und Überladung zu besitzen. Im Idealfall lädt man diese stets auf, wenn noch Restspannung vorhanden ist. Die Nachteile sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. So liegt ihre Energiedichte mit nur 40-60 Wh/kg teilweise nur bei der Hälfte derer von Nickel-Metallhdrid- oder Lithium-Akkus. Des weiteren handelt es sich bei Cadmium um ein umweltschädliches Schwermetall, das seit dem 01. Dezember 2009 als Zusatzstoff für Batterien gesetzlich verboten ist in Verkehr zu bringen (ausser für akkubetriebene Werkzeuge und andere wenige Ausnahmen). Die Zukunft liegt eindeutig auf Nickel-Metallhydrid- und Lithium-Akkus. Immer mehr Werkzeug-Farbikanten steigen von NiCd zu NiMh und Li-Ion Akkus um

Neue Akkutechnologien

Aufgrund des Nickel-Cadmium-Verbotes gingen viele Werkzeug-Fabrikanten auf die Suche nach Alternativen und wurden schon bald fündig in Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH), deren Energiedichte bei ca. 80Wh/kg beträgt. Bei Temperaturen unter 0° funktionieren diese allerdings nur eingeschränkt. Derzeit neueste Technologie stellen die sogenannten Lithium-Ionen-Akkus  (Li-Ion) dar, die bei Laptops schon lange Verwendung finden. Ihre Energiedichte liegt mich 95–190 Wh/kg am höchsten! Doch auch hier gilt: Bei Temperaturen unter 0° geben Sie kaum bis keine Energie ab, es sei denn, man verwendet Li-Ion-Akkus mit speziellen Elektrolyten, die bis −54 °C eingesetzt werden können. Ein weiterer Nachteil: Sie sind besonders empfindlich gegenüber Hitze!
Zur Zeit ist Black&Decker Vorreiter in der Verwendung von Lithium-Ionen-Technologie bei der Herstellung.

LiFePO4 - Akkutechnologie

Die allerneueste Technologie für Werkzeug-Akkus ist die LiFePO4-Technologie und steht für Lithium-Eisen-Phosphat. Sie zeichnen sich durch eine besonders schnelle Auladung und sehr hohe Ladeströme aus. Daher eignen Sie sich bestens für Werkzeuge, bei denen es um eiBlack&Decker VPX Lithium-Eisen-Phosphat-Akkusne hohe Abgabe von Energie ankommt. Ihr Einsatsgebiet ist aber auch bei elektrischen Fahrrädern gefragt.  Und auch bei dieser Technologie ist Black&Decker wieder der erste, der auf LiFePO4-Akkus für seine VPX  7 Volt -Serie zurückgreift. DeWalt setzt ebenfalls unter der Bezeichnung 'Nano' auf LiFePO4-Akkus für seine leistungsstarksten 24 und 36 Volt-Werkzeuge. Man darf damit rechnen, dass bald schon andere namhaften Hersteller folgen werden.
Die Vorteile von LiFePO4-Akkus sind einfach am größten: Sie besitzen eine noch höhere Energiedichte als Li-Ion-Akkus, sind umweltfreundlich, leicht im Gewicht, Hitze- und Kältebeständiger und weisen eine enorm hohe Lebensdauer mit mehr als 20.000 Ladezyklen auf!
LiFePO4-Akkus sind wirklich ideal, um Ihr Werkzeug bei schweren Handwerksarbeiten zuverlässig mit Energie zu versorgen.

Aufladen

Angesichts der verschiedenen Batterietechnologien, sowie zig Akkumodellen, gibt es auch zahlreiche Ladegeräte auf dem Markt. Das wichtigste hierbei ist, dass ein Ladegerät immer nur eine bestimmte Technologie laden kann. Das bedeutet, dass Sie mit einem Nickel-Cadmium-Ladegerät z.b. keine Nickel-Metall-Hydrid-Akkus aufladen können. Wenn Sie also auf eine neue Batterietechnologie umsteigen möchten, sollten Sie stets daran denken auch ein neues Ladegerät anzuschaffen! Selbst, Werkzeuge haben eine Spannung zwischen 7 bis 36 Voltwenn der Akku optisch 1:1 mit Ihrem alten übereinstimmen sollte und perfekt in die alte Ladestation passt, wird es nicht funktionieren. Sie sollten es am besten auch gar erst ausprobieren, da es sonst zu Überspannungen, Kurzschlüssen oder gar einem Brand kommen kann.

Spannungsunterschiede

Die Spannung akkubetriebener Werzeuge variiert weitaus mehr als bei Laptops oder anderen Geräten, bei denen diese in der Regel nur zwischen 10,8-11,1 Volt oder 13,8-14,4 Volt liegt. Bei Werkzeugen gibt es Akkus mit Spannungen von 7,2 bis 32 Volt! Das hängt natürlich stark von der Anzahl der Akkuzellen und Ihrer Sorte ab, so dass auch in Zukunft kein einheitlicher Akkustandard zu erwarten ist.
Der Trend geht jedoch in Richtung höhere Spannung bei 36 Volt. Professionelle Geräte z.b. von DeWalt, Metabo, Bosch und Makita verwenden zwar in der Vielzahl eine Spannung von 36 Volt, doch auch sie verwenden in einigen Werkzeugen 10,8 Volt oder gar nur 7,2 Volt, wie u.a. die VPX-Akkus von Black&Decker. Das liegt natürlich in erster Linie darin, dass man versucht Gewicht zu sparen. Denn je weniger Spannung, umso weniger Zellen sind im Akku eingebaut und desto leichter wird das Gerät, mit dem man arbeitet.

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