Nickel-Cadmium (NiCd) Batterien

 

TechnikNickel-Cadmium Batterien
Nickel-Cadmium Batterien enthalten eine Nickel-Kathode und eine Cadmium-Anode. Als Separator fungiert ein poröser Kunststoff, der mit der Flüssigkeit Potassium Hydroxid (ein Elektrolyt) durchtränkt ist und auf diese Weise verhindert, dass die positiven und negativen Elektronen vermischt werden. Nickel-Cadmium Batterien haben eine niedrige Energiedichte von 45Wh/kg, aber eine relativ hohe Leistungsdichte von 200W/kg. Die Lebensdauer eines NiCd-Akkus schneidet am besten im Vergleich zu anderen Akkusorten ab; bei richtiger Handhabe übersteht sie mehr als 1.000 Ladezyklen. Pro Zelle werden ungefähr 1.2 Volt abgegeben. 

 

 

Gebrauch
NiCd Batterien sind am besten bei Geräten, die eine hohe Belastbarkeit aufweisen müssen, wie z.b. Bohrmaschinen, Spielzeuge und Radios, einsetzbar. Der größte Nachteil von NiCd-Batterien ist jedoch der Memory-Effekt: sobald sie geladen werden, ohne vollständig leer zu sein, wird jedesmal ein wenig an maximaler Energie-Kapazität eingebüßt.  

 

 

Laden - Entladen
Vor der ersten Verwendung sollte eine NiCd-Batterie vollständig aufgeladen werden. Das funktioniert in der Regel nicht so gut mit einem Schnellladegerät. Am besten Sie nehmen dazu ein herkömmliches Ladegerät mit einer Ladezeit zwischen 12-24Stunden. Auf diese Weise werden alle Zellen gleich regelmäßig aufgeladen. Danach sollte man darauf achten, dass der Akku bis zum vollständigen Leergegen verwendet wird ehe man diesen wieder in das normale Ladegerät einsetzt. Ein Schnellladegerät sollte erst verwendet werden, wenn diese Vorgehensweise 3-4 angewendet worden ist. Erst dann darf der Ladeprozess auf 3-4 Stunden minimiert werden. Die Entladung findet hauptsächlich bei der Anwendung statt und ermöglich daher ein maximales Arbeiten z.b. mit Ihrer Bohrmaschine. Als Wartungsregel gilt, dass man eine NiCd-Batterie alle 1-2 Monate vollständig leer gehen lässt und danach ganz aufgelädt. Auf diese Weise reduziert sich stark der Memory-Effekt. NiCd-Akkus können schnell bis 70% geladen werden - je nach Ladegerät variiert das zwischen einigen Minuten bis hin zu 12 Stunden. Lediglich die restlichen 30% lassen sich nur sehr mühevoll aufladen.

 

 

Vorteile

• Hochbelastbar
• Unempfindlich gegenüber Tiefenentladung, langer Entladung
• Hohe Leistungsdichte
• Längste Lebensdauer
• Niedrige Produktionskosten

 

 

Nachteile

• Memory-Effekt
• Niedrige Energiedichte
• Wartung nötig
• Giftige Stoffe (Cadmium)

 

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